Frühstudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Ein Angebot für motivierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10


In den letzten Jahren hat sich das Würzburger Frühstudium zu einem der bundesweit führenden Begabtenförderungsangebote entwickelt. Bislang haben etwa 160 Schülerinnen und Schüler aus 45 Gymnasien Unterfrankens und angrenzender Bezirke reguläre Universitätsveranstaltungen besucht und bei den Prüfungen vielfach beachtliche Leistungen, nicht selten im Spitzenbereich, erzielt.

Das Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen macht seit 2006 von diesem Angebot Gebrauch und hat bereits mehrere Teilnehmer für das Frühstudium gewonnen. Die Frühstudenten sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und besuchen neben dem obligatorischen Unterricht an der Schule regelmäßig an bestimmten Tagen Vorlesungen und Seminare ihres gewählten  Studiengangs. Das Angebot reicht von der Mathematik, Physik, Informatik, Biologie, Chemie, Geographie Geschichte, Griechisch, Latein, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften, Sinologie, Anglistik oder Romanistik über Kunstgeschichte und NC-Fächer wie Psychologie oder Medizin. Einigen gelingt es sogar zeitgleich mit dem Abitur ihr Frühstudium mit dem Vordiplom oder einer akademischen Zwischenprüfung abzuschließen. Leistungsnachweise im Frühstudium werden nach dem Abitur auf Antrag anerkannt und umgekehrt können diese Leistungsnachweise bei der schulischen Leistungsbemessung berücksichtigt werden wie z.B. in Q11 die Teilnahme am W-Seminar ersetzen oder die Jahresfortgangsnote bei eindeutiger fachlicher Zuordnung der an der Universität erbrachten Leistungen.


Wichtig, wenn ihr interessiert seid:

Bitte sofort Kontakt mit Herrn Junge oder Frau Hofmann aufnehmen und den Bewerber- und Fragebogen ausfüllen.


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Frühstudium

Kitzinger Schüler schnuppern akademische Luft


Am Donnerstag, 11. Juli 2013 machten sich über 120 Schüler und Schülerinnen des Armin-Knab-Gymnasiums in Begleitung ihrer Klassenlehrer in 3 Bussen auf den Weg an die Würzburger Universität am Hubland, wohin sie im Rahmen der zweimal jährlich stattfindenden Schüler-Uni eingeladen worden waren. Im großen, nagelneuen Hörsaal am Hubland konnten sie sich zusammen mit mehreren hundert Schülern aus anderen Gymnasien in zwei speziell auf neunte und zehnte Klassen zugeschnittenen „Vorlesungen“ einen allerersten Eindruck davon verschaffen, wie sich der Studentenalltag gestaltet. Eine Klasse vertiefte ihre Praxiserfahrung sogar noch und besuchte im Anschluss die Mensa, wo es ein günstiges Schülermenü gab.


Die beiden Vorlesungen kamen aus den Bereichen der Pharmazie und der Politologie/Sozialwissenschaften und beschäftigten sich im ersten Vortrag mit den Gefahren von Hormonen, die man – illegal – im Internet als Muskelaufbaupräparate kaufen kann. Obwohl teilweise schon ganz schön wissenschaftlich ausgestaltet (es wurden immer wieder kleine Ausflüge in die Chemie, bzw. Biochemie gemacht), war der Vortrag sehr anschaulich und machte den Schülern mehr als deutlich, wie gefährlich diese Form des Dopings ist und welche Opfer sie fordert.


In der zweiten Vorlesung ging es dann um die grundsätzliche Fragestellung „Wozu brauchen wir Europa?“, ein für alle Schülerinnen und Schüler interessantes Thema, steht es doch fächerübergreifend immer wieder im Unterricht zur Debatte. Dieser Vortrag gab den Schülerinnen und Schülern nicht nur Gelegenheit, ihre Kenntnisse über Europa und seine jüngere Geschichte ganz nebenbei wieder aufzufrischen, sondern auch eine ganze Reihe von Argumenten für die Diskussion um das moderne Europa an die Hand.


Insgesamt war es für alle ein interessanter und sehr informativer Ausflug, der einen kleinen Eindruck dessen vermittelte, was die Schülerinnen und Schüler nach ihrem Abitur erwarten könnte, wenn sie sich für ein Studium entscheiden sollten.



Bettina Georgii-Steinruck

Freitags geht´s zur Uni

Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums besuchen den Würzburger „Unitag“

Aufstehen wie immer, aber der Weg führt heute nicht ins Armin-Knab-Gymnasium, sondern nach Würzburg an die dortige Universität. Auf dem Programm stehen je nach Belegung an diesem wie an jedem Freitag während des Semesters Vorlesungen und Seminare aus den Bereichen Chemie, Informatik, Mathematik, Sinologie und Philosophie. Für besonders gute Schüler gibt es schon seit Jahren dieses Angebot. Es nennt sich „Unitag“. Während des Semesters fahren Florian Müller, Nikita Hübscher, Robert Krämer und Lars Chrischilles, die alle die 10. Jahrgangsstufe des AKG besuchen, mit dem Zug nach Würzburg, um dann mit Schülern aus anderen Gymnasien von 8.00 bis 15.00 Uhr die Universität zu besuchen. „Mathe ist spitze“, sagt Florian. „Ich kann mir jetzt das Studium richtig gut vorstellen.“ Nikita profitiert vor allem vom Fach Chemie. „Es ist ähnlich wie in der Schule und führt viele Aspekte weiter.“ Bei dem Projekt „Unitag“ geht es genau darum: Vertiefte Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu erhalten, Impulse für die Studienwahl zu bekommen und Kontakte zu knüpfen zu anderen Teilnehmern –auch von anderen Schulen. Den Unterrichtsstoff, den die vier an diesem Freitag an der Schule versäumen, werden sie am Wochenende –wie jede Woche- nacharbeiten müssen. „Das ist kein Problem“, sagt Robert. „Auch wenn man natürlich im Unterricht immer viel mehr bespricht, als letztlich aufgeschrieben wird.“ Die vier Schüler sind froh, an dem Programm teilgenommen zu haben. Für das kommende Semester haben sie sich jedoch nicht mehr eingeschrieben. Die Uni bietet darüber hinaus noch mehr Programme an: „Vielleicht beginne ich nächstes Jahr dann mit einem Frühstudium“, meint Lars.


Text und Foto: Bert Eitschberger