Latein – Kein Relikt der Vergangenheit

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Am Freitag, 3. Juli 2026 hatten interessierte Schülerinnen und Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums die Gelegenheit, Uniluft zu schnuppern“. Wie Professor Baier betonte, war die Nachfrage aus ganz Unterfranken groß, es konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.

„Wie der Schülertag Alte Sprachen zeigte, ist Latein keineswegs ein Relikt der Vergangenheit. Tatsächlich lebt es weiter in denen, die es lehren und lernen, wie auch in der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Eingebettet in die wunderschöne barocke Atmosphäre der Würzburger Residenz wurden dort aktuelle, brisante Themen wie der bellum iustum – der gerechte Krieg- aus antiker Perspektive beleuchtet.“ Soweit zwei Schüler aus der 11. Klasse.

Angeregt von Exponaten aus der Gemäldegalerie und der Antikenabteilung des Martin von Wagner Museums und von ausgewählten Textausschnitten konnten wir uns mit den Fragen beschäftigen: Wann und unter welchen Umständen kann Krieg als gerechtfertigt angesehen werden? Wie wird Krieg, seine Begründung, aber auch seine Auswirkung in Text und Bild dargestellt? Was wird nicht dargestellt? Wie ist das heute?

Es gab keine klare Antwort. Allerdings viele Anregungen zum Weiterdenken.