Gleich zwei mathematische Geniestreiche vor den Ferien

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Gymnasiast Aeneas Landsiedel glänzt beim Känguru- und Pangea-Wettbewerb und reist ins internationale Sommercamp nach Polen

Noch drei Tage Schule, und dann beginnen endlich die wohlverdienten Sommerferien. Während die meisten Schülerinnen und Schüler gedanklich bereits im Freibad liegen oder die letzten Stunden im Klassenzimmer absitzen, packt Aeneas Landsiedel des Armin-Knab-Gymnasiums bereits die Koffer: Der Neuntklässler, macht sich auf den Weg ins polnische Zakopane. Dort vertritt er unser Gymnasium und Deutschland beim renommierten Internationalen Mathematischen Sommercamp.

Die Einladung zu diesem exklusiven Camp, das vom Komitee „Kangur Matematyczny“ der Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń organisiert wird, ist eine Auszeichnung der Extraklasse. Nur die absolut besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Känguru-Wettbewerbs der Mathematik der 9. und 10. Jahrgangsstufen aus ganz Deutschland erhielten das begehrte Ticket. Aeneas hatte sich diesen Erfolg bereits Ende März eindrucksvoll erarbeitet: Mit einer herausragenden Punktzahl sicherte er sich einen der seltenen ersten Preise und gehörte offiziell zu den besten 0,85 Prozent aller Teilnehmenden bundesweit.

Am 14. Juni folgte zusätzlich die offizielle Einladung nach Polen, wo ab dem 29.Juli die „Besten der Besten“ aufeinandertreffen. Auf Aeneas wartet ein anspruchsvolles, aber hochgradig faszinierendes Programm. Acht Tage lang stehen tiefgehende mathematische Vorträge auf dem Plan. Doch auch der Ausgleich kommt nicht zu kurz: Neben akademischen Herausforderungen erwarten die Jugendlichen Exkursionen, Wanderungen in der malerischen Hohen Tatra sowie ein vielseitiges kulturelles und sportliches Angebot.

Doch als wäre dieser Erfolg nicht schon genug, erreichte die Mathefachschaft die Nachricht einer weiteren herausragenden Leistung: Auch beim bundesweiten Pangea-Mathematikwettbewerb lief Aeneas zur Höchstform auf.

Der Pangea-Wettbewerb gilt als besonders anspruchsvoll, da er klassische Schulmathematik geschickt mit komplexen Logikrätseln verbindet. Der Weg ins Finale ist lang und verzeiht kaum Fehler: In der Vorrunde müssen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 10 zunächst 15 bis 20 knifflige Multiple-Choice-Aufgaben unter hohem Zeitdruck von 45 bis 60 Minuten lösen. Nur die besten 500 jeder Klassenstufe qualifizieren sich für die darauffolgende Zwischenrunde. Nach einer überzeugenden Vorrunde meisterte Aeneas diese Zwischenrunde souverän mit voller Punktzahl.

Den Höhepunkt bildet schließlich das Regionalfinale, bei dem bundesweit nur noch die zehn Besten der Zwischenrunde pro Klassenstufe in einem schriftlichen Präsenzentscheid direkt gegeneinander antreten. Dort belegte er mit seiner Leistung regional den ersten und deutschlandweit den zweiten Platz.

Wir gratulieren Aeneas von ganzem Herzen zu diesen herausragenden Meilensteinen und wünschen ihm für das Sommercamp in Zakopane unvergessliche Eindrücke und weiterhin viel Freude am Knobeln!